Als Weiterentwicklung von Empfehlungsmarketing und Word of Mouth ist Influencer Marketing in aller Munde. Aber warum macht es für Brands Sinn, die neuen jungen Meinungsmacher für ihr Marketing zu gewinnen? Wir von Yxterix kennen aus langjähriger Erfahrung 7 gute Gründe, warum Unternehmen jetzt mit Influencer Marketing beginnen sollten.

1. Influencer Marketing hat die höhere Reichweite

Die Reichweite von Influencer Marketing ist viel grösser als bei herkömmlichen Formen des Online-Marketings. Kein Wunder: Influencer sind in den Social Media sozusagen zu Hause, haben also viel mehr Fans als die Brands selbst. Sie erreichen aber auch deshalb mehr Menschen, weil sie authentischer sind. Wenn eine Brand ein Video produziert, muss logischerweise alles perfekt und gemäss Corporate Identity produziert werden. Video-Content von Influencern ist häufig eher „hands-on“ und damit erfolgreicher. Dieser Content wird öfter aufgerufen, und die Chance auf virale Effekte erhöht sich.

2. Influencer Marketing kostet weniger

Klassische Werbung wie beispielsweise TV– oder Plakatwerbung ist sehr teuer. Klar, denn perfekte Produktion und umkämpfte Sendezeit kosten viel Geld. Content von und Kampagnen mit Influencern sind deutlich kostengünstiger. Nicht nur die Produktion schont das Marketing-Budget, auch Kanäle wie Facebook, Instagram oder YouTube kosten pro Werbesekunde deutlich weniger.

3. Influencer sind näher an jungen Zielgruppen

Ihre Zielgruppe ist jung? Genau wie viele Influencer – und deren Fan-Communities. Sie bestehen meist aus Menschen zwischen 10 und 34 Jahren. Diese Fans möchten wissen, was ihre Vorbilder machen, welche Produkte sie nutzen und was sie persönlich empfehlen. Werbung von Influencern ist bei dieser jungen Zielgruppe absolut anerkannt. Das liegt daran, dass sie den Influencern freiwillig folgen und so viel wie möglich von ihnen erfahren möchten. Es hängt aber auch damit zusammen, dass Influencer einfach ungeheuer nah dran sind an ihren Fans. Sie wissen viel besser als Unternehmen, wie diese ticken. Seriöse Influencer arbeiten zudem nur mit wirklich passenden Marken. Ihre Beiträge sind gekennzeichnet mit dem Hinweis „Bezahlte Partnerschaft“ oder „Kooperation mit XY“. Und das Interessante: Damit hat die junge Zielgruppe gar kein Problem. Im Gegenteil – die Fans gönnen Influencern den Erfolg und sind dankbar für die Transparenz und Ehrlichkeit.

4. Influencer Marketing erlaubt besseres Targeting

Klar abgegrenzt die richtigen Zielgruppen erreichen und falsche Zielgruppen ausschliessen: Das geht mit Influencer Marketing auf Facebook, Instagram & Co. So gezielt ist Marketing nur hier. Und dabei gibt es noch ganz unterschiedliche Varianten, Target Groups zu erreichen. Entweder postet der Influencer selbst den für die Marke erstellten Content. Oder er exportiert im Rahmen der Marketing-Partnerschaft seine Fanbase, so dass der Brand diese exklusive Community direkt erreichen kann. Das heisst: Für unterschiedliche Marketing-Segmente können jeweils andere Influencer engagiert werden. Fussballstar Shaqiri ist ein gutes Beispiel, denn Fussballfans sind nun mal keine homogene Zielgruppe. Fans von Shaqiri hingegen mit Inhalten von Shaqiri selbst gezielt anzusprechen ist deutlich effizienter. Angst, dass ein Botschafter potenzielle Kunden abschreckt? Durch gezieltes Targeting seiner Fanbase werden Nicht-Fans automatisch ausgeschlossen. Problem gelöst.

5. Influencer erzielen die höhere Interaktion

Wann setzt Fernsehwerbung noch ein Gespräch über Marken in Gang? Wenn Brands klassische Werbung machen, resultieren daraus in der Regel Interaktionsraten von 1-2%. Beim Influencer Marketing sind über 10% möglich. Top-Influencer wie Gabirano haben sogar schon bis zu 33% Interaktion (Interaktionen im Verhältnis zu den Aufrufen eines Beitrags in %) auf ihre Posts erreicht. Warum? Weil sie ihr Publikum einfach besser verstehen als ein Unternehmen. Davon abgesehen sind die hier erzielten Reaktionen ehrlicher und meist ungefiltert. Wie Kampagne, Produkte und Brand wahrgenommen werden, weiss man somit in Echtzeit. Und wo es um Videos geht, werden diese wesentlich länger angeschaut als üblich. Wen wundert´s: Die Zielgruppe sieht dieses Video nicht zufällig. Sie hat den Influencer bewusst abonniert, weil sie seine Videos sehen will.

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6. Influencer Kampagnen sind flexibler

Die Welt dreht sich schneller, Produktlebenszyklen werden kürzer. Die Antwort darauf heisst Influencer Marketing, denn riesige, nationale Influencer Kampagnen sind innerhalb von wenigen Wochen auf die Beine gestellt. Und das Beste: Auch nach dem Launch sind sie editierbar. So kann die Marketing-Abteilung auf veränderte Umstände, Zielgruppenreaktionen oder auch auf eigene Fehler in Echtzeit reagieren. Diese unkomplizierte Handhabung erlaubt selbstverständlich auch ein besseres Pretesting von Kampagnen und optimale Skalierbarkeit. Ohne ein Risiko einzugehen, können vor dem grossen Roll-out problemlos zunächst einmal 10 verschiedene Influencer getestet werden und mit den Top-Performern wird anschliessend eine längerfristige Partnerschaft eingegangen.

7. Gute Influencer stärken die Marke

Die meisten Influencer wählen die Brands sorgfältig aus, mit denen sie arbeiten. Mensch und Marke müssen wirklich zusammenpassen. Zwei konkurrierende Brands als Partner für einen Influencer? Kommt für uns definitiv nicht in Frage. Das sorgt für authentische und exklusive Brand-Influencer-Beziehungen und hat den entscheidenden Vorteil, dass die Bekanntheit und Beliebtheit der Meinungsmacher direkt auf die Marke des Brands einzahlt. Sind Influencer käuflich? Bei Yxterix lehnen wir 95% aller Anfragen ab. Zum Vergleich: In anderen Medien wird für Geld jedes Produkt beworben, solange der Kunde zahlen kann.

Fazit

Wo es um junge Zielgruppen geht, kommt man an Influencer Marketing eigentlich gar nicht vorbei. Zumindest, wenn man effektiv Marketing betreiben will. Das gilt übrigens für Imagewerbung und Verkaufsförderung gleichermassen.