Eine junge Marketing-Disziplin im Wachstum: Influencer Marketing hat seinen abschliessenden Reifegrad noch lange nicht erreicht. 2018 ist besonders viel in Bewegung in der Szene. Die Experten von Yxterix haben die jüngsten Entwicklungen analysiert. Diese 6 Top Influencer Marketing Trends haben sie ausgemacht:

Trend 1

Influencer Marketing wird transparenter

Endlich: Influencer Marketing wird transparenter. Zum einen gibt es seit einiger Zeit immer mehr seriöse Anbieter, die versuchen, jede Kennzahl darzulegen. Ob es um die Auswahl von Influencern geht, die Planung von Kampagnen oder die Erfolgsmessung – echte Screenshots mit relevanten Demographics der Fans wie Alter, Geschlecht, durchschnittliche Watchtime und vor allem Landeszugehörigkeit sind dabei ein Muss.

Zum anderen hat sich die Sachlage bezüglich der Kennzeichnung von Werbekooperationen zugunsten der Konsumenten verbessert. Werbepartnerschaften und gesponserte Beiträge müssen gekennzeichnet werden. Und das Beste daran: Die User stört es nicht. Die junge Online-Generation hat kein Problem mit Werbung, solange sie nützliche (= informative oder unterhaltsame) Inhalte enthält und nicht im Stil von Werbung daherkommt.

Trend 2

Branded Entertainment statt Product Placement

Erst gab es Product Placement, dann war überall von Brand Integration die Rede. Wir fanden beides sehr konstruiert und unglaubwürdig. Für uns war es darum keine Frage, dass es hier etwas Neues braucht. Und da ist er, der wichtigste Trend im Influencer Marketing: Branded Entertainment, also Unterhaltung die zur Brand passt. Nach dem Yxterix-Prinzip geht das so: Influencer produzieren eigenständig coole Videos, die inhaltlich zur Markenidentität passen. Rasante Clips zu spassigen Momenten im Leben passen beispielsweise perfekt zu Brands wie Coca-Cola. Zu Beginn und Schluss des Videos kommt die Brand ins Spiel mit der Markierung „präsentiert von“ und/oder einem knackigen Call-to-Action.

Trend 3

Multi-Plattform-Influencer Marketing immer beliebter

Facebook, Instagram & YouTube heisst die Triade, auf die sich seit kurzer Zeit viele Kampagnen verteilen. Das liegt daran, dass die meisten Menschen sich nicht auf ein einziges soziales Netzwerk beschränken. Selbst in einem eng gesteckten Interessenfeld wie dem Gaming verbringen die Teilnehmer Zeit auf YouTube und Twitch, viele auch auf Instagram. Entsprechend sind auch viele Influencer plattformübergreifend präsent. Beste Ergebnisse lassen sich daher durch den Einsatz eines Multi-Plattform-Ansatzes erzielen. Die zentrale Frage lautet immer, wo die Zielgruppe online ihre Zeit verbringt.

Trend 4

Spezialisierte Plattformen

Themenspezifische Plattformen wie Twitch (Gaming) und Musical.ly (Singen, Tanzen) werden immer wichtiger. Sie weisen zwar weniger Nutzer auf als die grossen Portale, dafür aber haben sie ein besonders engagiertes und begeistertes Zielpublikum. Influencer, die hier ihren Content posten, erreichen entsprechend viel themenbezogene Aufmerksamkeit und vor allem exzellente Interaktionsraten mit ihren Anhängern. Denn wo Meinungsmacher und Fans dieselben Leidenschaften teilen und gemeinsame Hobbies leben, haben sie sich auch wirklich etwas zu sagen.

Trend 5

Längere Beziehung zwischen Marke und Influencer

Nach einer Testphase entscheiden sich immer mehr Marken für Langzeitverträge mit ihren besten Influencern. So wird das Konzept des Markenbotschafters mit effektivem Influencer Marketing verbunden. Zudem zeigt es, dass viele Marken ihre Einflussnehmer als ernsthafte Partner betrachten, was einen positiven Effekt auf die Einstellung der Meinungsmacher zur Marke hat und deren Engagement für Brand und Produkte fördert.

Trend 6

Influencer-Agenturen als verlängerter Arm der Brands

Da Influencer Marketing noch eine relativ junge Disziplin ist, gibt es in vielen Unternehmen noch keine klaren Zuständigkeiten und vor allem wenig Expertise auf diesem Gebiet. Bei manchen Brands läuft Influencer Marketing unter Public Relations; bei anderen kümmert sich die Abteilung für Events und Sponsoring nebenbei noch um das Beziehungsmanagement zwischen Influencern und Zielgruppen. Selten werden so die erhofften Resultate erzielt. Wer effektiv die besten Influencer für seine Brand will und jeden Werbefranken für optimales Targeting ausgeben möchte, engagiert daher zunehmend spezialisierte Influencer Marketing Agenturen oder baut intern ein Expertenteam auf. Wir empfehlen die Agenturvariante ;D (da tiefgehende Influencer-Expertise selten und mit hohen Kosten verbunden ist).

Der Vorteil: Seriöse Anbieter verstehen mehr von den Kenngrössen, die zur Planung von Kampagnen ausschlaggebend sind. Sie kennen „ihre“ Influencer zudem sehr gut und wissen, wer zu welchen Brands passt und besonders zuverlässig ist. Erfahrung haben sie auch darin, wie man Influencer instruieren muss.

Nach und nach bemerken viele Unternehmen auch, dass die eigene langfristige und oftmals erfolglose Suche nach Influencern höhere Kosten verursacht als eine Agentur. Seriöse Spezialagenturen geben ihren Kunden ausserdem immer die Möglichkeit, Influencer und Influencer Marketing zu testen. So lässt sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis schnell eruieren.

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